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Tabellenführung eingebüsst!

Ruedi Thomann 25.02.2019

Spiez I - Schachfreunde Thun II 2.5:2.5

rth. Die letzten zwei Runden haben es angekündigt. Spiez gewann zweimal nur mit dem knappsten Siegesscore. Die Frage war nun, kann sich die Mannschaft nochmals sammeln oder strauchelt sie kurz vor dem Ziel. Die Mehrheit der Spieler konnte sich steigern, aber das reichte trotzdem nicht zu einem Vollerfolg.

Simme gewann seinen Wettkampf und geht nun aufgrund der Einzelpunkte in Führung.

Stefan Müller konnte im Endspiel keinen Vorteil vorweisen. Auf Geheiss des Mannschaftsleiters versuchte er noch ein paar Züge, doch es war nichts zu machen. Ein Remis war das logische Resultat. Ruedi Thomann brachte seinem Gegner die erste Saisonniederlage bei. Nach nur 24 Zügen war die schwarze Stellung nach einem Königsangriff eine Ruine und damit aufgabereif. Praktisch gleichzeitig konnte Martin Roth einen ganzen Punkt melden. Sein Kontrahent opferte unter Druck eine Figur, doch die Kompensation war ungenügend.

Damit benötigte Spiez nur noch einen halben Punkt. Doch wer glaubte, dass sei nur eine Formsache, sah sich getäuscht. Peter Nyffeler musste sich letzlich im Endspiel einem aufstrebenden und talentierten Junior beugen. Hannelore Svendsen sah sich früh mit einem Remisangebot konfrontiert. Doch war es aus mannschaftstaktischen Gründen zu früh, die Offerte anzunehmen. Schliesslich behielt der zweite starke Junior der Gäste die Oberhand.

Aufgrund des starken Auftritts der Nachwuchsspieler haben die Thuner das Unentschieden nicht gestohlen. Sie sind nun vermutlich auch theoretisch alle Abstiegssorgen los.

In der letzten Runde müssen die Spiezer nach Bümpliz reisen und können die Ambitionen auf den Gruppensieg nur dann aufrechterhalten, wenn ein Sieg herausschaut. Gewinnt Simme seinen Wettkampf in Bern, dann sind sie so oder so Gruppensieger und für ein Aufstiegsspiel qualifiziert.

 Einzelresultate (Spieler von Spiez zuerst genannt): Thomann (2054 nationale Elo-Punkte) – Gempeler Peter (1874) 1:0, Nyffeler (1967) – Wüthrich Stefan (1843) 0:1, Roth (2028) – Linder (1771) 1:0., Müller (1926) – Tellenbach (1782) 0.5:0.5, Svendsen-Tschan Hannelore (1776) – Gemperle Martin (1815) 0:1.