Unglückliche Niederlage
Die Mannschaft aus Spiez musste für die 3. Runde nach Martigny reisen, gegen einen Gegner, der deutlich überlegen schien - im Durchschnitt waren die Walliser rund 200 ELO stärker als die Oberländer. Von dem war aber an den 5 Brettern nicht viel zu merken.
Der jungen Benjamin Maurer schlug sich am letzten Brett gegen seinen wiederum sehr routinierten Gegner lange sehr gut, wickelte aber dann in ein Endspiel ab, das nicht zu halten war. Damit führten die Walliser nicht überraschend 1:0. Am dritten Brett entwickelte sich ein sehr offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, in welchem Peter Nyffeler nicht die richtige Fortsetzung fand und seinem Gegner den Punkt zugestehen musste. Mit einem 2:0 schwanden die Aussichten auf einen Punkt, stand doch einzig Ruedi Thomann an Brett 4 auf Gewinn. In den beiden anderen Spielen konnte man noch immer mit einem Unentschieden rechnen. Ruedi Thomann nutzte seine Bauernmehrheit auf dem Damenflügel konsequent und konnte für die Oberländer auf 2:1 verkürzen. Leider büsste Hannelore Svendsen an Brett 2 einen Bauern und konnte das Läuferendspiel nicht halten. Damit war die Partie entschieden, einzig das Resultat war noch nicht klar. Am ersten Brett konnte dann Klaus Aegerter im Duell der beiden Mannschaftsleiter seine Stellung Zug um Zug verstärken und leistete sich auch im Zeitnot-Duell keinen Fehler. Mit zwei Bauern konnte er in ein gewonnenes Damenendspiel abwickeln und so einen feinen Sieg gegen eine starken Gegner einfahren.
An der Niederlage gegen die Unterwalliser änderte sich aber nichts. Der SK Spiez bleibt so nach wie vor auf zwei Punkten sitzen - auf Tuchfühlung mit dem Tabellenletzten.